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Antikörper, Herdenimmunität und Impfung

Im hier Folgenden findet sich die inhaltliche Zusammenfassung der Ausführungen von Prof. Sucharit Bhakdi, Professor für Mikrobiologie und ehemaliger Leiter des medizinischen Instituts für Mikrobiologie an der Universität Mainz. In einem seiner Videos erklärt er die natürliche Antikörperreaktion auf Coronaviren und die konkreten Auswirkungen der Impfungen.

Ich habe seine Ausführungen hier im Ausdruck vereinfacht und mich bemüht, sie allgemeinverständlich zu machen. Inhaltlich habe ich mich nach bestem Wissen und Gewissen um die korrekte Wiedergabe seiner Informationen bemüht. Ich halte diesen Beitrag für wesentlich, um die Arbeit des Immunsystems zu verstehen und im Hinblick auf die aktuelle mRNA Impfung ausreichend informiert zu sein. Daher teile ich Prof. Bhakdis Ausführungen hier in meinem Blog.

 

Zunächst berichtet Prof. Bhakdi von einigen Studien (veröffentlicht unter anderem in Peer Reviewed-Journals „The Lancet“, „Oxford Academic“ und „Plos One“), die eigentlich einen öffentlichen, erleichternd großen Aha-Effekt haben müssten. Die Originallinks dazu befinden sich hier:

 

https://academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciab465/6279075

 

https://doi.org/10.1016/j.cell.2021.06.005

 

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352396421002036

 

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0249499

 

Diese Studien weisen unter anderem nach, dass in der Bevölkerung bereits eine Herdenimmunität bezüglich Sars CoV2 vorhanden ist. Im Besonderen war eine gesunde Immunantwort auch bei geimpften Personen vorhanden – und zwar laut dieser Studien bereits VOR der Impfung!

 

Als erstes beschreibt Prof.Bhakdi, welche Antikörper im Falle einer Infektion mit einem Virus reagieren. Wenn der Körper das erste Mal in Kontakt mit einem Virus kommt, wird zunächst die Bildung von IgM Antikörpern aktiviert. Diese reagieren (hier mal ungeachtet des Lymphsystems) immer zuerst, brauchen aber sehr lange, um sich herauszubilden, in etwa einen Zeitraum von 4 Wochen.

 

Wenn der Körper zum zweiten oder zum wiederholten Male in Kontakt kommt mit einem Virus, bilden sich die Antikörper wesentlich schneller. Diese heißen dann IgG und IgA Antikörper und zeigen eine Reaktion schon innerhalb von 5 bis 10 Tagen. Man nennt sie auch Gedächtniszellen.

 

In den USA hat man nun in insgesamt 4 Studien geimpfte Personen direkt nach der Impfung begonnen zu testen. Man hat ihnen jeden Tag Blut abgenommen und hat beobachtet, wie und in welcher Geschwindigkeit die Antikörper reagieren. Man hat genau geschaut, bilden sich IgM Antikörper oder IgG bzw. IgA Antikörper.

 

Bei der überwiegenden Mehrheit der Probanden haben sich bereits nach 5 bis 10 Tagen IgG und IgA Antikörper im Blut der geimpften Personen gezeigt. Das heißt, diese Menschen waren bereits VOR der Impfung in Kontakt mit Coronaviren und haben daraufhin auch eine entsprechende, kraftvolle Immunantwort entwickelt und diese für einen neuerlichen Kontakt mit den Viren bereitgehalten. Vor der Impfung!

 

In einer weiteren Studie, die in Dänemark stattgefunden hat, hat man ausschließlich Corona Erkrankte, ungeimpfte Menschen untersucht. Auch diesen Menschen hat man Blut abgenommen und hat beobachtet, welche Art von Antikörpern sich wann entwickeln.

 

Bei fast 100 % der Probanden haben sich auch hier nach 5 bis 10 Tagen IgG und IgA Antikörper gezeigt. Dadurch konnte nachgewiesen werden, dass diese Menschen bereits vor ihrer Infektion mit Sars CoV 2 in Kontakt mit Coronaviren waren und eine dementsprechende natürliche Immunantwort entwickelt hatten. Ihr gesundes Immunsystem hatte bereits durch Gedächtniszellen die Möglichkeit entwickelt, auf die neuerliche Infektion adäquat zu reagieren.

 

Kurz zusammengefasst heißt das, dass ein Großteil der Menschen bereits ohne Impfung eine Immunantwort auf Coronaviren entwickelt hat, auch auf Sars CoV 2.

Es ist also anzunehmen, dass bereits eine Herdenimmunität in der Bevölkerung besteht und das Immunsystem im Gegenteil sogar durch eine Impfung noch zusätzlich geschwächt wird.

 

Im zweiten Teil seiner Erklärung schildert Prof. Bhakdi, wie die Impfung im Körper wirkt und welche Schäden sie im Körper anrichten kann.

Er beschreibt, dass die Impfstoffe über den Muskel in die Blutbahn und ins Lymphsystem gelangen und dort aufgenommen werden. Im Impfstoff befindet sich der Bauplan, die Messenger RNA (mRNA) für künstliche Antigene, auch Spikeproteine genannt. Haben sich diese gebildet, haften sie sich an der Endothelwand der Blutgefäße fest und ragen von dort wie kleine Spitzen in das Innere des Blutgefäßes hinein.

 

Nach der ersten Impfung reagiert zunächst nur das Lymphsystem auf diesen Angriff, da, wie wir gehört haben, selbst IgG und IgA Antikörper 5 bis 10 Tage brauchen, um aktiv zu werden. Das Lymphsystem ist also zunächst schneller. Die Immunzellen aus den Lymphknoten aktivieren jetzt umgehend die Blutgerinnung, weil sie durch die Spikes in der Gefäßwand Verletzungen geortet haben.

Bei einer übermäßigen Aktivierung der Blutgerinnung können sich Thromben bilden, die die Gefäße verstopfen und den Blutfluss lebensgefährlich unterbrechen können.

Das wären die Hirnvenenthrombosen, Mesenterial-und Herzinfarkte, von denen wir inzwischen alle gehört haben und die Menschen dann unvermittelt nach der ersten Impfung erleiden können.

 

Ergänzen möchte ich hier noch, dass es durch die vermehrte Bildung von Thrombozyten zu einer Ermüdungserscheinung kommen kann, die man Verbrauchskoagulation nennt. Die Blutblättchen und Gerinnungsfaktoren, die zur Gerinnselbildung gebraucht werden, werden zu schnell verbraucht, was dann wiederum zu einem Mangel an Blutblättchen und damit zu inneren Blutungen führen kann.

 

Hat man die erste Impfung gut überstanden, kann es sein, dass bis zur zweiten Impfung die Spikes des künstlichen Antigens wieder verschwunden sind. Man weiß bisher noch nichts über die Halbwertszeit dieser Proteine.

Nach der zweiten Impfung werden nun die Spikes wieder neu produziert und rufen ein Heer von Antikörpern auf den Plan. Diesmal hauptsächlich IgG und IgA.

Durch etwas das man Komplementsystem nennt, binden sich jetzt große Mengen Antikörper an diese neuen Spikes. Bhakdi verwendet hier den Begriff eines Maschinengewehrs, das mit tausend Schuss auf ein Spikeprotein schießt. Dadurch werden nicht nur die Spikes, sondern auch die Gefäßwände auf denen sie in der Blutbahn sitzen, massiv angegriffen.

Es entstehen Löcher in den Gefäßwänden, durch die Blutbestandteile und Plasma heraussickern können. Doch nicht nur die sickern heraus, sondern auch die im Blut zirkulierenden Impfstoffe. Diese werden dann von verschiedenen Organen aufgenommen. Zum Beispiel Herz, Hirn, Darm, Eierstöcke oder Leber.

 

Ist dies geschehen, werden wiederum die Killerlymphozyten auf den Plan gerufen, deren Aufgabe es ist, jedes Virus im Körper aufzuspüren und zu eliminieren.

Haben diese Killerlymphozyten nun ein bestimmtes Organ als neue Produktionsstätte der Virenspikes ausfindig gemacht, greifen sie dieses verheerend an.

Ganze Organsysteme können dadurch zerstört werden. Der Körper greift sich quasi selbst an. Man spricht dann von Autoimmunerkrankungen.

 

Auch hier möchte ich persönlich noch ergänzen, dass durch die übermäßige Aktivierung des Immunsystems in Folge einer mRNA Impfung das Immunsystem als Ganzes nachhaltig geschwächt wird. Es muss durch die Impfung mehr arbeiten, als natürlicher Weise gegeben wäre. Und wie wir oben gelesen haben, unter Umständen nicht nur kurzfristig.

Kommt es dann zu einer neuen Infektion, mit dem selben oder einem anderen Virus, kann das Immunsystem möglicherweise nicht mehr adäquat reagieren.

Auch Krebserkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und jegliche chronische Erkrankung haben ursächlich ein geschwächtes Immunsystem. Wenn dieses durch eine solche Impfung einem Dauerfeuer ausgesetzt ist, hat es nicht mehr die notwendige Kraft zur Verfügung, einer jetzigen oder späteren Erkrankung effektiv entgegenzuwirken.

 

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