Psychotherapie

methodenübergreifende Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt

 

Kleine und große Menschen mit seelischen Problemen, in Lebenskrisen oder belastenden Situationen finden in einer psychotherapeutischen Behandlung in meiner Praxis Begleitung und Hilfe.

Im Mittelpunkt der Therapie steht der Mensch mit seiner Besonderheit und Geschichte. Die Methoden der Behandlung orientieren sich dabei an den ganz persönlichen Ressourcen und Bedürfnissen meiner Patienten. Hauptsächlich zum Einsatz kommen Methoden der Gesprächstherapie, der Verhaltenstherapie und Entspannungsverfahren.

Ziel meiner Beratung und Behandlung ist es, meine kleinen und großen Patienten in die Lage zu versetzen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und die konstruktiven Kräfte, die in jedem Menschen angelegt sind, freizusetzen. Daraus entsteht in krisenhaften Situationen die Möglichkeit, auf eine gewachsene Resilienz zurückzugreifen. Ein selbstwirksames, natürliches und mitfühlendes Dasein ist die positive Folge davon.

 

Folgende Krankheitsbilder können in meiner Praxis psychotherapeutisch begleitet und behandelt werden, sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen:

  • Affektive Störungen (z.B. Depressionen)

  • Angststörungen (z.B. Phobien, Panikattacken, Sorgen)

  • Belastungsstörungen (z.B. akute und posttraumatische Belastungsstörung)

  • Aufmerksamkeitsstörungen (z.B. ADS, ADHS)

  • Persönlichkeitsstörungen (z.B. narzisstische Persönlichkeitsstörung)

  • Somatoforme Störungen (körperliche Symptome ohne organmedizinische Ursache)

  • Erschöpfungserkrankungen

  • Bindungs- und Beziehungsstörungen

  • Prokrastination (krankhaftes Aufschieben)

  • Zwanghafte Verhaltensstörungen

Psychosomatische Therapie

Psyche bedeutet Hauch, Seele und Soma bedeutet Körper. Psychosomatik als Lehre der Einheit von Körper, Geist und Seele ermöglicht eine umfassende und ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen.

Alle drei Instanzen des menschlichen Wesens befinden sich in einer lebendigen Dynamik und Wechselwirkung miteinander. Wird eine Ebene oder Instanz gestört, wirkt sich das spürbar auf alle anderen aus. Ist zum Beispiel ein seelisches Ungleichgewicht durch lange andauernde Frustration, Traurigkeit oder Stresssituationen entstanden, meldet das früher oder später der Körper durch Schmerz und Symptome. Jedes Organsystem kann betroffen sein. Oft können dafür keine oder nur geringe organische Ursachen gefunden werden - was den Menschen noch mehr bedrückt, weil er ja scheinbar „gar nichts hat“.

Betrachtet man den Menschen aber ganzheitlich, wird deutlich, dass etwas aus dem inneren Gleichgewicht geraten ist und eben dieses Ungleichgewicht Schmerzen und Leiden erzeugt. Die Ursache dafür aufzuspüren und das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen, ist Aufgabe der Psychosomatischen Therapie.

 

Therapieverlauf


Oft bestehen die ersten Schritte in einer ausführlichen Anamnese und einer liebevollen und achtsamen Gesprächstherapie. Im weiteren Verlauf lernt der Patient ungünstige Reaktionen zu erkennen, diese zu korrigieren und zunehmend durch positive Handlungsalternativen zu ersetzen. Unterstützt wird der Prozess durch Methoden der bewussten Körperwahrnehmung und Entspannung. So lernt der Patient mehr und mehr, auf die Signale seines Körpers zu hören und auch heilsame Schritte wie gesunde Ernährung, Bewegung und neue soziale Kompetenzen in seinen Alltag zu integrieren.

Sowohl Psychotherapie, als auch die psychosomatische Therapie sind meist längere Prozesse, in denen eine neue und liebevolle Achtsamkeit sich selbst gegenüber erlernt und umgesetzt wird. Dies macht es möglich, dass die seelischen Beschwerden und Signale des Körpers eines Tages überflüssig werden und verschwinden.

 

Eine gleichzeitige homöopathische Prozessbegleitung ist bei beiden Therapieformen zu empfehlen.